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Purple Zeppelin Jam, Willofs (D) - Review in the local papers (in German)2 May 2013, 23:05

Cry Free - Deep Purple's Favourite Tribute
You can read a newspaper article (in German) about the Saturday gig of Purple Zeppelin Jam, the "supergroup" comprising tribute bands Cry Free (Deep Purple) and Zep Session (Led Zeppelin), who toured Germany over the weekend playing to over one thousand people altogether. The little weekend tour reached its summit at the "Veteranentreffen" event in Willofs, where Purple Zeppelin Jam was the headlining act on the main stage. Here's how journalist Christian Gögler saw the festival and the PZJ performance. Those of you without the command of the German language may want to check back here later for our English translation soon to be published.

"Ungarn sorgen für heiße Show

Festival - Beim "Veteranentreffen" in Willofs wird die Gruppe "Cry Free" bejubelt.

Von Christian Gögler

Willofs - Das Veteranentreffen zieht unvermindert die Massen an. Bei dem dreitägigen Festival treten auf zwei Bühnen insgesamt 17 Bands an. Ging es am Freilag schon hoch her im sonst beschaulichen Ostall¬gäuer Dorf Willofs (bei Obergünzburg), so drängten sich allein am Samstag rund 1500 Besucher in mehreren Zelten und auf Tanzflächen oder flanierten im Freigelände um den Gasthof Obermindeltal.

Samstag, große Zeltbühne: Während die Musikfans bei der lndie-band "Skinsurfers“ lediglich pflichtbewusst mitwippen, setzt "Cry Free“ im Anschluß den klaren Höhepunkt. Die Ungarn sind zwar auf die Stücke von Deep Purple spezialisiert, haben aber Gitarrist und Bassist der befreundeten Gruppe "Zep Session" (Led Zeppelin Cover) mit nach Willofs gebracht, um mit den Songs beider Bands einen ungestümen Gig zu entfesseln.

Zwar ist Cry Free "nur" eine Coverband, doch die Art, wie sie Deep Purple interpretieren, ist erstaunlich. Man gibt sich nicht damit zufrieden, die Lieder aus allen Purple-Phasen möglichst originalgetreu wiederzugeben. Durch punktgenaue Improvisation werden die alten Stücken durch eigene Ideen angereichert - wie wüst aufgedrehte Synthies und psychedelische Klangspielereien an der elektrischen Gitarre - und dennoch gelingt das Kunststück, den Geist der Songs zu erhalten und zu transportieren.

Attila Scholtz’ optische Ähnlichkeit mit dem Purple-Sänger ist frappant. Die Lässigkeit und die gellenden Schreie, die er ausstößt, erinnern an den jungen Ian Gillan zu seinen besten Zeiten. Um den Sound so warm und ursprünglich wie möglich zu halten, kommt altes Equipment zum Einsatz. So dreht Norbert Soós von "Cry Free" eine 200 Kilo schwere Hammond und wuchtet sie auf Kante, während er sie mit dem Rücken zum verzückten Publikum bespielt.

Durch die geschickte Musikaus¬wahl gelingt es der veranstaltenden Wirtsfamilie Seegger erneut, alle und junge Besucher, vornehmlich aus der alternativen Szene, nach Willofs zu locken. Trotz Live-Mu¬sik füllen sich auch die beiden Dis¬kos mit 70er-Jahre-Sound und Electro zum Bersten. Gegen Morgen machen sich viele Festbesucher auf den Weg zu ihren Zelten, VW-¬Bussen und Wohnmobilen auf dem weitläufigen Campinggelände am Willofser Ortsrand."